Success message
Error message
In meiner Wahlarztordination verbinde ich Allgemeinmedizin, psychosomatische und psychotherapeutische Medizin mit gezielter orthomolekularer Behandlung. Bei ME/CFS und Long COVID betrachten wir körperliche Beschwerden, mögliche behandelbare Begleiterkrankungen und die Auswirkungen der Erkrankung auf Ihr Leben gemeinsam.
Medizinische Bestandsaufnahme: Ich nehme Ihre Krankheitsgeschichte auf, sichte vorhandene Befunde und bespreche Beschwerden wie Erschöpfung, Schmerzen, Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen oder Kreislaufbeschwerden. Wir klären, welche Untersuchungen bereits erfolgt sind und welche medizinischen Fragen noch offen sind.
Gezielte Diagnostik mit Laboren: Untersuchungen werden nach Beschwerden, Vorerkrankungen und bisheriger Behandlung ausgewählt. Dazu können die Abklärung von Nährstoffmängeln, Stoffwechselveränderungen oder konkreten immunologischen Fragestellungen gehören. Ergebnisse werden mit Ihrer klinischen Situation zusammengeführt und verständlich besprochen.
Individuelle Therapieplanung: Ich prüfe, welche Mangelzustände, Begleiterkrankungen und Symptome gezielt behandelt werden können. Orthomolekulare Maßnahmen werden hinsichtlich Nutzen, Verträglichkeit, Dosierung und Wechselwirkungen eingeordnet. Im Verlauf überprüfen wir, was sich für Sie tatsächlich verändert.
Psychosomatische und ärztlich-psychotherapeutische Behandlung: Sie erhalten Raum für die Belastungen durch die Erkrankung, für Ängste, Überforderung, Konflikte und Veränderungen in Familie oder Beruf. Gemeinsam entwickeln wir Ziele und Möglichkeiten, die zu Ihrer Lebenssituation passen.
Koordination weiterer Hilfe: Wenn eine spezialisierte Abklärung oder Behandlung erforderlich ist, besprechen wir die fachärztliche Weiterbetreuung und geeignete ergänzende Angebote. Bei Rehabilitationsüberlegungen müssen insbesondere PEM und Ihre individuelle Belastbarkeit berücksichtigt werden.
Mein Ausbildungsweg in psychosozialer, psychosomatischer und psychotherapeutischer Medizin erstreckte sich über acht Jahre. Ich verfüge über die Spezialisierung in fachspezifischer psychosomatischer Medizin und das ÖÄK-Diplom für Psychotherapeutische Medizin (PSY III). Meine psychotherapeutische Ausbildung ist die systemische Familientherapie.
In psychosomatisch orientierten Diagnose- und Behandlungsgesprächen erfasse ich, wie Beschwerden, körperliche Erkrankungen, seelisches Befinden und Lebensumstände zusammenwirken. Wir sprechen über Ihre Erfahrungen mit der Erkrankung und darüber, welche Belastungen und Bedürfnisse im bisherigen Behandlungsverlauf möglicherweise zu wenig Raum hatten.
Ärztlich-psychotherapeutische Gespräche können bei Ängsten, Überforderung, depressiven Beschwerden, Beziehungskonflikten oder den Folgen einer tiefgreifenden Lebensveränderung unterstützen. Mit systemischem Blick beziehen wir Beziehungen, Familie und Alltag ein, erkennen wiederkehrende Muster und entwickeln gemeinsam passende Handlungsmöglichkeiten. Angehörige können nach Vereinbarung einbezogen werden.
ME/CFS ist eine körperliche Multisystemerkrankung. Psychosomatische Begleitung bedeutet hier, den erkrankten Menschen umfassend zu behandeln und die Folgen der Erkrankung ernst zu nehmen. Sie setzt keine psychische Ursache voraus. Eine psychotherapeutische Behandlung erfolgt entsprechend Ihrem Anliegen und der ärztlichen Indikation; sie wird nicht als Heilung von ME/CFS angeboten.
Wir können beispielsweise besprechen, wie Sie mit Unsicherheit, Verlust von Selbstständigkeit oder veränderten Rollen in Familie und Beruf umgehen. Ihre Grenzen, Wünsche und vorhandenen Möglichkeiten bestimmen die Ziele. Auch Konzentration, Gespräche und emotionale Beanspruchung benötigen Energie; Dauer und Häufigkeit der Termine werden deshalb an Ihre Belastbarkeit angepasst.
Vitamine, Mineralstoffe und weitere körpereigene Stoffe erfüllen wichtige Aufgaben in Enzymreaktionen, Energiegewinnung, Nervenfunktion und Immunantwort. Bestehen nachgewiesene Mängel oder andere behandelbare Störungen, prüfe ich, wie diese medizinisch sinnvoll korrigiert werden können. Dabei beziehe ich auch Ernährung, Aufnahmeprobleme, Vorerkrankungen und bisher eingenommene Präparate ein.
Eine gezielte Substitution soll die ausreichende Versorgung für diese physiologischen Vorgänge herstellen. Ob darüber hinaus ein ergänzender Behandlungsversuch sinnvoll ist, wird für die jeweilige Substanz und Ihre Situation gesondert bewertet. Laborbefund, wissenschaftliche Daten, Verträglichkeit und Wechselwirkungen fließen in diese Entscheidung ein.
Wir vereinbaren konkrete Behandlungsziele sowie Zeitpunkt und Art der Verlaufskontrolle. Präparate, Dosierung und Einnahmedauer werden individuell gewählt. Eine Infusion kommt nur bei entsprechender ärztlicher Indikation und nach Besprechung von Nutzen und Risiken infrage.
Bei Post-Exertional Malaise (PEM) können Beschwerden nach körperlicher, geistiger oder emotionaler Belastung zeitverzögert zunehmen. Pacing bedeutet, Aktivitäten und Pausen an die verfügbare Energie anzupassen. Untersuchungen, Anfahrten und Gespräche werden dabei mitgedacht; eine starre Steigerung der Aktivität ist bei PEM nicht Teil meines Vorgehens.
In Folgeterminen besprechen wir Beschwerden, Schlaf, Alltag, Verträglichkeit und gegebenenfalls aussagekräftige Laborwerte. So lässt sich entscheiden, welche Maßnahmen fortgeführt, verändert oder beendet werden sollten. Wenn Beschwerden oder Befunde eine zusätzliche fachärztliche Beurteilung erfordern, wird diese in den Behandlungsplan einbezogen.

ÖÄK-Diplom Orthomolekulare Medizin
Meine Weiterbildung über die Akademie für Orthomolekulare Medizin in Innsbruck ergänzt meine allgemeinmedizinische Tätigkeit. Als Mitglied der Akademie bilde ich mich kontinuierlich fort.
Ich verbinde die klinische Beurteilung mit gezielter Labordiagnostik und individuell abgestimmter Behandlung.

Psychosomatische und psychotherapeutische Medizin
Acht Jahre Ausbildung in psychosozialer, psychosomatischer und psychotherapeutischer Medizin prägen meine Arbeit. Dazu gehören die Spezialisierung in fachspezifischer psychosomatischer Medizin und das ÖÄK-Diplom Psychotherapeutische Medizin (PSY III).
Meine psychotherapeutische Ausbildung ist die systemische Familientherapie. Körperliche Abklärung und therapeutisches Gespräch werden in meiner Ordination miteinander verbunden.
Bei Ihrer Terminanfrage erhalten Sie ein allgemeines und für die orthomolekulare Abklärung ein spezielles Anamneseblatt. Bitte übermitteln Sie diese Unterlagen, vorhandene Befunde sowie Ihre aktuelle Medikamenten- und Präparateliste möglichst vor dem Ersttermin über den vereinbarten geschützten Übermittlungsweg. So kann ich mich gezielt vorbereiten.
Im ersten Gespräch besprechen wir Ihre Anliegen, den bisherigen Krankheitsverlauf und Ihre Belastungsgrenzen. Wir vereinbaren Prioritäten und entscheiden gemeinsam, welche Diagnostik, körperliche Behandlung und gegebenenfalls psychosomatische oder psychotherapeutische Begleitung sinnvoll sind.
Termine sind in Göttlesbrunn und, wenn medizinisch geeignet, per Video oder Telefon möglich. Telemedizin kann insbesondere für Gespräche, Verlaufskontrollen und Befundbesprechungen hilfreich sein. E-Rezepte und E-Überweisungen werden nach ärztlicher Abklärung und bei entsprechender Indikation ausgestellt.
Termine werden persönlich per E-Mail oder Telefon vereinbart und bestätigt. Die reine Terminvereinbarung ist kostenlos. Medizinische Beratung und ärztliche Aufträge sind entsprechend der Honorarübersicht kostenpflichtig.
Kontakt: Termin per E-Mail anfragen · Anrufen
Informationen: Honorarübersicht · ME/CFS-Diagnostik
Die Forschung zu ME/CFS und Long COVID untersucht unter anderem Veränderungen des Energiestoffwechsels, der Immunantwort, des autonomen Nervensystems und der Gefäßfunktion. Dabei werden unterschiedliche Befunde bei verschiedenen Patientengruppen beschrieben. Für die Behandlung ist entscheidend, welche Erkenntnisse sich auf Ihre konkrete Situation übertragen lassen.
Ein auffälliger Messwert ist ein Ausgangspunkt für ärztliche Einordnung. Ich prüfe, ob er zu Ihren Beschwerden passt, wie zuverlässig die Untersuchung ist und ob daraus eine sinnvolle Behandlung folgt. Ein nachgewiesener Mangel oder eine behandelbare Begleiterkrankung kann eine gezielte Maßnahme begründen. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch die Ursache aller Beschwerden ableiten.
Spezielle immunologische oder molekularbiologische Untersuchungen werden bei konkreter Fragestellung besprochen. Ergebnisse aus der Forschung sind nicht durchgehend als Routinetests für Diagnose oder Therapiekontrolle geeignet. Zusätzliche Untersuchungen sollen Ihre Behandlung unterstützen und werden hinsichtlich Aussagekraft und Kosten eingeordnet.
Zu einzelnen ergänzenden Behandlungen gibt es Studien mit positiven Ergebnissen, andere Untersuchungen zeigen keinen klaren Nutzen. Aussagekraft, Patientenauswahl, Dosierung und Behandlungsdauer unterscheiden sich. Ich berücksichtige deshalb sowohl klinische Studien als auch Ihre Befunde und Ihre persönliche Reaktion auf die Behandlung.
Der Ausgleich eines nachgewiesenen Mangels und ein ergänzender Behandlungsversuch für ME/CFS sind unterschiedliche medizinische Fragestellungen. Bei einem individuellen Versuch besprechen wir die erwarteten Ziele, vorhandene Daten, mögliche Risiken und die Kriterien für eine Fortführung. Eine allgemeine Wirksamkeit gegen ME/CFS lässt sich aus biochemischen Mechanismen allein nicht ableiten.
Wissenschaftliche Grundlagen: NICE-Leitlinie zu ME/CFS · Übersicht zu Nahrungsergänzungen bei ME/CFS · Immunveränderungen bei Long COVID
Weitere Informationen: Körper, Psyche und Stoffwechsel – mein ärztlicher Ansatz